Anna Spendenkonto


 

Für das Ziel, „mein Leben zurückzugewinnen!“

Mein Name ist Anna. Ich bin 21 Jahre alt und leide an einer spastischen Cerebralparese. Das beutet das ich als Kleinkind eine Gehirnblutung hatte und dadurch Nerven im Gehirn beschädigt wurden. Wie durch ein kleines Wunder hat sich diese nur auf mein Sprachsystem gelegt. Bis zu meinem 7. Lebensjahr konnte ich nicht sprechen. Deshalb wurde ich in der Sprachheilschule Dresden eingeschult. Dort habe ich Stück für Stück meine Sprache gewonnen und das Sprechen für mich entdeckt. Nach der vierten Klasse ging ich nach Chemnitz auf die Sprachheilschule, da mein Ziel der Realschulabschluss war. Ab der siebten Klasse hat man von meinen inzwischen kleinen Sprachfehler kaum noch was gemerkt. Zu dieser Zeit habe ich einen der wichtigsten Menschen in meinem Leben kennengelernt: meinen Freund Kevin, der mir immer wieder die nötige Kraft gibt, weiter zu kämpfen, egal was passiert.

Nach der 10. Klasse habe ich eine Ausbildung zur Sozialassistentin absolviert, um anschließend Heilerziehungspflegerin zu lernen. Diese 2. Ausbildung konnte ich leider nicht abschließen, denn im Sommer 2015 verschlechterte sich mein Gesundheitszustand sehr. Ich hatte plötzlich immer weniger Gefühl und Kraft in den Beinen, ohne, dass die Ärzte dafür eine Erklärung hatten. Trotzdem bin ich weiter in die Berufsschule gegangen. Ich wollte es unbedingt schaffen! Meine letzten Praktika habe ich sogar mit Gehilfen bewältigt. Am 3. November 2015 bin ich auf der Schultoilette auf den Hinterkopf gefallen, was einen längeren Krankenhausaufenthalt nach sich zog. Schließlich erhielt ich hier auch die Antwort auf die Fragen, wieso es mir plötzlich so schlechtging. Der Sturz, fehlendes Gefühl und mangelnde Kraft der Beine, hatten wohl mit meiner Grunderkrankung, spastische Cerebralparese zu tun. Ich hatte also nochmal eine Gehirnblutung und wieder hatte ich großes Glück, dass nichts weiter passiert war, außer, dass ich meine Beine nicht mehr bewegen konnte und seitdem auf einen Rollstuhl angewiesen bin.

Nach dem Krankenhausaufenthalt war ich vom 21. November 2015 bis zum 19. Februar 2016 in der Reha Klinik in Kreischa. Dort habe ich mich mit Hilfe meiner Familie, Freunde und meiner neuen Krankenhausfamilie ins Leben zurück gekämpft. Anfang Februar war es dann soweit ich habe meinen ersten Schritt gemacht. Ich war unendlich glücklich. Was für Sie vielleicht ein kleiner Schritt ist, war für mich ein überwältigendes Gefühl und hat mir so viel Hoffnung gegeben. Leider hielt dieser Glücksmoment nicht lange an: meine Krankenkasse genehmigte mir die Verlängerung der Reha nicht mehr! Das hieß für mich innerhalb von 24 Stunden Sachen packen und in ein Kurzzeitpfegeheim zu gehen. Denn ich konnte noch immer keinen Schritt selbständig und ohne Hilfsmittel gehen, mich nicht selbst versorgen und meine alte Wohnung war nicht mal im Ansatz barrierefrei. Ich war gerade 21 Jahre alt und musste in ein Heim! Ohne Hilfsmittel! Ohne Rollstuhl! Ohne Rollator!

Nach 48 Stunden Kurtzzeitpflege habe ich dann einen Rollstuhl von der Krankenkasse bekommen. Die Bremsen funktionierten nicht und er war nicht für meine Größe gemacht. Außerdem hatte ich keine Erfahrung mit einem Rollstuhl und niemanden, der es mir den Umgang mit diesem Hilfsmittel hätte beibringen können. So war es kaum ein Wunder, dass ich bereits am 23. Februar einen schweren Unfall beim Umsetzen vom Rollstuhl ins Bett erlitt. Der Rollstuhl ist einfach mit mir zusammengeklappt! Ich lag zwei Stunden eingeklemmt zwischen Rollstuhl und Bett, denn ich kam nicht an die Klingel ran und keiner hörte meine Hilfeschreie.

Wieder war ich 4 Wochen im Krankenhaus. Zu meiner Diagnose kamen noch eine Blasenentleerungsstörung, Lähmungen im linken Arm, so wie kein Gefühl in den kompletten Beinen.

Ich musste also nochmal für 6 Monate in die Reha, diesmal nach Hetzdorf. Während dieser Reha konnte ich mit Hilfe meinen Umzug Mitte August 2016 in eine neue barrierefreie Wohnung und persönliche Assistenz zur Bewältigung meines Alltags organisieren. Ein kleines Stück Normalität!

Früher habe ich mich in meiner Freizeit viel mit Freuden getroffen. Wir waren oft gemeinsam schwimmen, wandern oder an der Elbe spazieren. Heute wird mein Alltag von Therapien bestimmt. Ich bekomme Ergotherapie, Physiotherapie und Schwimmtherapie. Ohne 12 Stunden Therapie in der Woche könnte ich mich kaum bewegen. Außerdem hatte ich eine neue Sportart für mich entdeckt. Ich spiele E-Rolli-Fußball, was mir sehr viel Freude bereitet.

In der Reha bin auf das Medikament „Sativex-spray“ (Cannabis) positiv eingestellt worden. Das Medikament ermöglicht mir unter anderem mit Hilfe eines Rollators ca. 700 Meter am Stück zu gehen, selbständig zu essen, zu trinken WC-Gänge zu bewerkstelligen.

Obwohl vom Arzt eine dringliche Notwendigkeit an die Krankenkasse schriftlich erfolgte, wird dieses Medikament von meiner Krankenkasse nicht mehr übernommen. Leider kann ich meine Krankenkasse nicht einfach so wechseln da ich, familienversichert bin. Ich bin gesundheitlich noch nicht wieder in der Lage einem Beruf nachzugehen und meinen Lebensunterhalt selbständig zu bestreiten. Ich lebe von Transferleistungen des Sozialamtes und es ist mir unmöglich, diese hohen Kosten von 200-250 Euro im Monat selbst zu tragen.

Das Medikament ist nun bald aufgebraucht!

Die Ärzte sagten mir, dass mein Körper ohne dieses Cannabis Öl rapide abbauen wird. Das Laufen und alle Lebensqualitäten des selbstbestimmten Lebens, die ich mir im letzten Jahr wirklich hart zurück erarbeitet habe, werden aufgrund stark zunehmender Spastiken verlorengehen.

Doch diese Erkenntnis der Notwendigkeit reicht meiner Krankenkasse und dem Gericht nicht aus!

Ich werde ohne dieses Medikament mein Leben, selbst mit Assistenz, nicht mehr selbständig führen und meine geplante Ausbildung im September 2017 zur Reisekauffrau nicht antreten können.

Des weiteren möchte ich an alternativen Heilverfahren teilnehmen und der Krankheit den Kampf anzukündigen. Alternative Heilverfahren werden nicht von der Krankenkasse übernommen und sind sehr teuer. Doch ich glaube fest an deren Erfolg und es ist die einzige Möglichkeit, die ich habe. Denn die Schulmedizin stößt an ihre Grenzen.

Ich möchte wöchentlich an einer 60minütigen Sitzung teilnehmen und später einen vierwöchigen Kuraufenthalt im Erzgebirge wahrnehmen. Durch diese Therapie kann ich neue Kraft gewinnen und meinen Gesundheitszustand langfristig verbessern.

Bitte spendet für mich. Helft mir mein Ziel „mein Leben zurückzugewinnen“ zu erreichen.


Spendenkonto vom Verein

EINKLANG e.V.

Deutsche Ärzte und Apotheker Bank   

BIC: DAAEDEDDXXX    

 IBAN: DE46 3006 0601 0205 1579

Jeder Euro zählt!

Meine Erfahrungen möchte ich teilen.

Sie sollen allen anderen Menschen, die in einer ähnlichen

Situation stecken, ermutigen zu kämpfen und niemals

aufzugeben, denn der Weg ist das Ziel!

Ich bedanke mich herzlich für eure Hilfe.

Liebe Grüße Anna Belian.