Autogenes Training als Entspannungstechnik


Autogenes Training für Kinder und Jugendliche
Kinder und Jugendliche werden in diesem Kurs mit dem Autogenen Training vertraut gemacht. Die Inhalte sind dem Alter entsprechend aufbereitet und werden mit Spielen, Erfahrungsaustausch und kreativen Anregungen umrahmt. Jede/r erhält eine persönliche Formel/Affirmation zur Unterstützung im Alltag.
Dabei kann das Autogene Training ein Werkzeug für nachfolgende Themen sein: Bewegungsunruhe, Konzentrationsstörungen, Prüfungsangst und andere Ängste, Schlafstörungen, Stärkung des Selbstbewusstseins, persönliche Reife, realistische Selbsteinschätzung, Steigerung des Bezugs zur Außenwelt, Kreativitätsförderung, und Förderung des Gemeinschaftsgefühls.

Autogenes Training für Erwachsene
Die Technik des Autogenen Trainings wird schrittweise aufgebaut, damit sich Körper und Geist an die vielleicht neue Erfahrung langsam gewöhnen. Wöchentlich wird ein neuer Bereich des Autogenen Trainings thematisiert und im Anschluss auch erfahren. Affirmationen/Formeln stärken von innen heraus und geben Sicherheit bei verschiedensten Themen wie z.B. Stress und Pflichten, Selbstbewusstsein, Angst, innere Unruhe, inneres Ungleichgewicht, Aufladen der "Akkus", Konzentrationsfähigkeit

Der Kurs:
Er dient zur Vermeidung spezifischer Risiken und stressabhäniger Krankheiten. Diese können sein: Burnout, Schlafstörungen, Bluthochdruck, Unruhezustände, ADHS, Migräne, Lernschwierigkeiten/ Prüfungsängste, Spannungskopfschmerz, chronische Schmerzen (z.B. Rücken-, Nackenschmerzen), Alltagsstress, Rheuma, Fibromyalgie, Depressionen u.v.m.
Ziele
Mit Hilfe dieser Entspannungstechnik können Sie innere Ruhe und Gelassenheit (wieder) finden und das allgemeine Wohlgefühl positiv beeinflussen. Das Autogene Training dient zur: Entspannungsförderung, Stress Abbau, Harmonisierung psychischer Prozesse, Optimierung psychischer Prozesse, Regenerierung, Bewältigung negativer Gefühlszustände, Verbesserung der Konzentration, Ausprägung der Bewegungsvorstellung, Optimierung der Bewegungswahrnehmung, Mobilisierung von Energien, Erkennen von Überforderung, teilweise Umstrukturierung des Alltags.
Kursinhalte
Es wird das Thema Stress angesprochen. Theorie: Was ist Stress? Was passiert dabei im Körper? Praxis: Entspannungsübungen (suggestiv Formeln), Grundübungen, Organübungen, Formelhafte Vorsatzbildung (Zauberformel), Kurzformeln. Die Umsetzung erfolgt in einer aufmerksamen, unterstützenden Atmosphäre, verbunden mit individueller Korrektur. Selbstverständlich gibt es auch Information-, sowie Lehrmaterial für zu Hause. In dem Kurs richten Sie den Fokus auf Ihre eigene Person um für sich etwas zu erreichen. Nur, wenn es Ihnen gutgeht, geht es Ihrer Familie auch gut. Wichtig ist auch, dass das Autogene Training zu Hause geübt wird.
Was ist Autogenes Training?
Die Methode des Autogenen Trainings wurde von dem deutschen Psychiater und Psychotherapeut Johannes Heinrich Schultz geb. 1884 in Göttingen, gest. 1970 in Berlin, in den zwanziger Jahren entwickelt. Schultz arbeitete erfolgreich mit Hypnose bei Pat. die unter psychosomatische Beschwerden litten. Er stellte in den Sitzungen fest, daß die Pat. immer wieder von Wärme,- und Schwereempfindungen sprachen. Er kam zu der Erkenntnis, daß sich die Muskeln während der Hypnose entspannten (Verminderung des Muskeltonus) und die Gefäße erweiterten. Schultz fragte sich, ob die körperliche Entspannung auch eine psychische hervorrufen könnte.
Er entwickelte aus diesem Grund eine Methode, mit der seine Pat. durch eine Art Selbsthypnose tiefe Versenkungszustände unter eigener, gezielter Anleitung erreichen konnten.
Er nannte dieses Autogene Training auch "konzentrative Selbstentspannung".
Wirkungsweise
Das Autogene Training ist eine passive Entspannungsmethode. Während des Autogenem Training lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit von Alltagsgedanken weg auf Ihre Körperempfindungen. Mit Hilfe von verschiedenen suggestiv Formeln lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Entspannungsempfindungen wie Schwere, Wärme, Ruhe, ruhigem gleichmäßigen Puls, angenehme warme Ströme in der Magengegend (Solar Plexus) und Kühle an der Stirn. Ebenfalls können Sie Kurzformeln erlernen, damit Sie in stressigen Situationen schnell eine Entspannung erreichen, oder mit einer formelhaften Vorsatzbildung (Zauberformel) eine Veränderung, oder Festigung der Persönlichkeit erfolgt.
Die einzelnen Übungen werden nacheinander eingeführt. Hier eine kurze Beschreibung einiger Einzelübungen.
Schwereübung
Die beiden Formeln für die Schwereübung lauten: „ich bin ganz ruhig“ und „der rechte Arm ist schwer“. Dabei wird die Schwere eines Körperteils mit Entspannung gleichgesetzt. Auf neurophysiologischer Ebene findet sich hierbei ein verringerter muskulärer Tonus. Jede einzelne Übung wird durch das Zurücknehmen beschlossen („Arme fest!“, „Tief atmen!“, „Augen auf“)
Wärmeübung
Hier lauten die beiden Formeln die Wärmeübung: „ich bin ganz ruhig“ und „der rechte Arm ist warm“. In der Folge: Beide Arme ganz warm“. Als Hilfsmittel können Vorstellungen von warmen bzw. heißen Wasser oder auch eines Sonnenbades eingesetzt werden. Wissenschaftlich konnte eine Hauterwärmung und Körpererwärmung nach Durchführung der Wärmeübung festgestellt werden. Das Prickeln in den Extremitäten entspricht dabei der Erweiterung der Gefäße.
Herzübung
Als spezifische Formel für die Herzübung stehen zwei zur Auswahl: „Das Herz schlägt ganz ruhig“ oder „Das Herz schlägt ganz ruhig und kräftig“. Hier soll gelernt werden, sich dem automatisierten Herzschlag passiv zu überlassen und so die Entspannung verstärken. Es soll nicht trainiert werden, das Herz langsamer schlagen zu lassen. Von einigen Forschern wurde vorgeschlagen die Herzübung ausfallen zu lassen, da von einer Hypochondrisierung durch die Aufmerksamkeitslenkung auf den Herzschlag wiederholt beobachtet wurde (siehe Hoffmann 2000). Weiterhin wird diese Übung von vielen Trainierenden als schwer umzusetzen eingestuft.
Atemübung
Hier kann man aus vier Formeln wählen: „Atmung ganz ruhig“, „Atmung ganz ruhig und gleichmäßig“, „Es atmet mich“ und „Es atmet ganz ruhig in mir“. Ziel ist es sich passiv gegenüber der Atmung zu verhalten, um so die Entspannung zu vertiefen. Auf physiologischer Ebene lässt sich beobachten, dass die Pausen zwischen dem Ein- und Ausatmen länger werde, das Einatmen und auch das Ausatmen länger dauert und sich dadurch die Atemfrequenz verringert.
Leibübung
Die beiden Formeln lauten: „Sonnengeflecht strömend warm“ und „Leib strömend warm“. Das Sonnengeflecht soll entspannt werden. Zahlreichen Übenden fällt es schwer sich auf das Sonnengeflecht zu konzentrieren. Sie richten statt dessen ihre Aufmerksamkeit auf den Magen und wählen aus den folgenden Formeln aus: „Magen strömend warm“ und „Im Bauch wird es warm“. Während der Bauchübung nimmt die Magensäureproduktion zu und die Blutgefäße erweitern sich. Insgesamt kommt es zu einer Entspannung des Magen-Darm-Trakts.
Stirnübung
Die Stirnübung wird häufig als letzte Übung einer Trainingssitzung durchgeführt, die alle oben dargestellten Übungen nacheinander durchläuft. Hier lautet die Formel „Stirn angenehm kühl“.
Literaturhinweise
Das klassische Übungsheft von J.H. Schultz wurde 1989 von Thomas überarbeitet und ist im Trias Verlag erschienen. Das Standardwerk von Schultz ist mittlerweile in 20. Auflage erhältlich.

• J. H. Schultz: Das Autogene Training. In: Frankl, Gebsattel, Schultz: Handbuch der Neurosenlehre. Urban und Schwarzenberg, München/Berlin/Wien 1972, ISBN 3-541-05501-4, S. 339 ff.
• Henrik Brandt, Steffen Grose: Weniger Stress durch Autogenes Training. CD mit Begleitheft. Brandt, Lübeck 2004, ISBN 3-00-014701-2.
• Helmut Brenner: Autogenes Training – Der Weg zur inneren Ruhe. Pabst, Lengerich u. a. 2004, ISBN 3-936142-62-9.
• Joseph Garcia: Autogenes Training und Biokybernetik. Hippokrates Stuttgart, 1983, ISBN 3-7773-0594-4

Die Kurszeiten beinhalten 1 Stunde wöchentlich über 10 Wochen

RAUCHERENTWÖHNUNGSPROGRAMM

in Anlehnung an: „Rauchfrei in 10 Schritten“
(Kursprogramm der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)

Teilnahmebedingung:  Bedürfnis und Bereitschaft zur Analyse und Veränderung des Rauchverhaltens
Ziele und Inhalte:

  • Vermittlung von Informationen über Nikotinabhängigkeit
  • Selbstbeobachtung und Verhaltensanalyse
  • Erlernen von Selbstkontrolle bzgl. des Rauchverhaltens
  • schrittweise Reduktion des Rauchens (nach individueller Zielsetzung)
  • Erarbeitung und Ausprobieren von Verhaltensalternativen
  • Anwendung von Trainingsmaterialien
  • Vermittlung von Entspannungsübungen

Zur Unterstützung des Veränderungsprozesses ist die Vermittlung in eine parallele Akupunkturbehandlung möglich.

Kursdauer:               10 x 90 min (Gesamtdauer 10 Wochen)
Kosten:                      250,00 Euro

DIE KURSE SIND RÜCKERSTATTUNGSFÄHIG. BITTE SPRECHEN SIE MIT IHRER KRANKENKASSE

Progressive Muskelentspannung (PMR) nach Jacobsen


Entspannt in den Feierabend
 
Erlernen Sie eine Entspannungsmethode zum Abbau von Stress und beugen Sie somit Stresserkrankungen vor.
Die Progressive Muskelentspannung ist eine leicht zu erlernende und körperbezogene Entspannungstechnik, die man einfach in den Alltag übernehmen kann. Diese Entspannungsmethode ist ohne viel Aufwand umsetzbar und für jeden geeignet.
Die Progressive Muskelentspannung geht auf den Arzt und Philosophen E. Jacobsen zurück. Die Entspannungstechnik besteht darin, nacheinander einzelne Muskelgruppen anzuspannen und zu entspannen. So entsteht eine gute Körperwahrnehmung und man kann Anspannungs- und Entspannungszustände unterscheiden und bewusster wahrnehmen.
Der Kurs ist als Präventionsmaßnahme von der Zentralen Prüfstelle für Prävention zertifiziert und wird von einigen Krankenkassen unterstützt. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse.

Kosten: 160,00 € für 10 Kursstunden zu je 60 Minuten

Sie benötigen warme Socken, bequeme Kleidung, eine dünne Decke und ein Handtuch oder eine Gymnastikmatte.

Hinweis: Der Kurs findet ab einer Mindestteilnehmerzahl von 5 Personen statt.

Stressbewältigung

Handlungsfeld: Stress- Multimodale Techniken

Ziel:
Der Begriff „Stress“ wird meist negativ verwendet im Zusammenhang mit Situationen, in denen sich Menschen beruflich und privat überfordert fühlen oder niedergeschlagen sind. Stress ist jedoch ein lebenswichtiger Vorgang, der sogar die Leistungsfähigkeit zu erhöhen vermag. Er ist eine wichtige Quelle für Vitalität, Erfolgserlebnisse und Zufriedenheit.
Entscheidend ist das Gleichgewicht, die Balance zwischen An- und Entspannung. Ist dieses Gleichgewicht gestört, kann sich Stress negativ auswirken und Mitverursacher zahlreicher Erkrankungen sein.
Das Ziel des Kurses besteht darin, sich mit dem ganz individuellen Stress auseinanderzusetzen und einen angemessenen Umgang mit Belastungen zu erlernen.

Inhalt:
Auseinandersetzung mit der eigenen Stressbelastung
Erarbeitung von angemessenen Bewältigungsmöglichkeiten
Vermittlung von Entspannungsübungen

Zielgruppe:  Ab 14 Jahren ist die Teilnahme möglich     

Umfang und Dauer der Maßnahme: 
Die Maßnahme umfasst 10 Einheiten von jeweils 90 Minuten Dauer.
Die maximale Teilnehmerzahl beträgt 12 Personen.
 
Kosten:     160.00 Euro
 

DIE KURSE SIND RÜCKERSTATTUNGSFÄHIG. BITTE SPRECHEN SIE MIT IHRER KRANKENKASSE.